Funktionsweise
DVD-Recorder arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie DVD-Brenner. Sie können DVDs
schreiben und lesen. Beim Schreiben wird das Material des Rohlings lokal aufgeschmolzen, so dass die DVD den Laser eines Laufwerks anders reflektiert. Bei einer DVD±R ist dies nur einmal möglich. Bei einer DVD±RW kann dieser Vorgang bis zu 100 Mal ausgeführt werden. Der Laser
bewegt sich hierbei auf dem Radius einer DVD, während diese sich dreht. Wenn Sie ein Notebook besitzen, schauen Sie einmal genau hin: Hier können Sie den Schlitten, welcher den Laser bewegt, besonders gut erkennen.
Ein Brennvorgang dauert bei 1-facher Geschwindigkeit mit einer Datenmenge von 4,7 GB
(durchschnittlicher Rohling) etwa eine Stunde. 2-fache Geschwindigkeit benötigt somit eine
halbe Stunde, 4-fache eine viertel Stunde, usw. Im Moment (Stand 12/2004) sind DVD-Brenner mit
maximal 24-facher Schreibgeschwindigkeit auf dem Markt.
Allerdings steigern sich Materialschwankungen gerade in den äußeren Randbereichen eines
Rohlings. Je höher also die Brenngeschwindigkeit, desto höher auch die Fehlerrate und umso
länger dauert es auch, eine gebrannte DVD auszulesen. Hierbei stellt sich dann die Frage, ob
man schnell den Brennvorgang beenden und dann bis zu einer Minute auf das Auslesen
des Rohlings warten muss, oder ob man langsam brennt und sich später an schnellen Zugriffen erfreut.
Natürlich gibt es auch professionelle Anbieter für die CD und DVD Produktion (ext. Link).
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